eco https://www.eco.de/ Verband der Internetwirtschaft e.V. Mon, 02 Feb 2026 13:29:05 +0000 de hourly 1 eco kritisiert Gesetz zur IP-Adressspeicherung scharf: gefährdet Grundrechte, untergräbt Investitionssicherheit und schwächt den Digitalstandort Deutschland  https://www.eco.de/presse/eco-kritisiert-gesetzzur-ip-adressspeicherungscharfgefaehrdet-grundrechteuntergraebtinvestitionssicherheit-undschwaechtden-digitalstandort-deutschland/ Mon, 02 Feb 2026 09:10:10 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_presse&p=270109 Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zur Einführung einer dreimonatigen IP-Adressspeicherung stößt bei der Internetwirtschaft auf Kritik. eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. warnt vor Verstößen gegen die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs, einem Abbau richterlicher Kontrolle sowie erheblichen finanziellen Belastungen für die Branche. „Der Gesetzentwurf verfehlt erneut die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs und schafft […]

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Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zur Einführung einer dreimonatigen IP-Adressspeicherung stößt bei der Internetwirtschaft auf Kritik. eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. warnt vor Verstößen gegen die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs, einem Abbau richterlicher Kontrolle sowie erheblichen finanziellen Belastungen für die Branche.

„Der Gesetzentwurf verfehlt erneut die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs und schafft eine anlasslose Überwachungsinfrastruktur ohne nachweisbaren Nutzen für die Strafverfolgung“, erklärt eco Vorstand Klaus Landefeld. „Kritsch bewerten wir unter anderem das Aufweichen des Richtervorbehalts. Eine bloße Benachrichtigung der Betroffenen kann fehlende richterliche Kontrolle nicht ersetzen – zumal nicht einmal eindeutig geregelt ist, ob diese Pflicht bei den Ermittlungsbehörden oder den Diensteanbietern liegt.“

Aus Sicht der Internetwirtschaft verschärft der Entwurf bestehende Rechtsunsicherheiten erheblich. Durch erweiterte Abfragemöglichkeiten, auch gegenüber im EU-Ausland ansässigen Diensteanbietern z.B. Messengern, drohen Zugriffe auf Datenbestände, die nach nationalem Recht gar nicht oder nicht mehr hätten gespeichert werden dürfen. Gleichzeitig sollen Unternehmen verpflichtet werden, neue, technisch komplexe und hochsichere Speicherinfrastrukturen aufzubauen – bei unklarer Rechtslage und ohne belegbaren Mehrwert für Ermittlungen.

„Die Unternehmen sollen erneut hohe Investitionen in eine Infrastruktur leisten, die mit großer Wahrscheinlichkeit rechtlich angreifbar ist. Das gefährdet Grundrechte, schafft Planungsunsicherheit und schwächt den Standort Deutschland“, so Landefeld weiter.

eco fordert daher, den Gesetzentwurf in der vorliegenden Form zurückzuziehen und eine grundrechtskonforme, verhältnismäßige Lösung zu entwickeln, die sich strikt an der europäischen Rechtsprechung orientiert. Ermittlungsbefugnisse müssten gezielt, anlassbezogen und unter wirksamer richterlicher Kontrolle ausgestaltet sein.

 

Zum Hintergrund

  • Der Gesetzentwurf sieht eine dreimonatige Speicherung von IP-Adressen und Portnummern vor.
  • Der Europäische Gerichtshof hat in mehreren Urteilen (u. a. C-793/19, C-794/19 und C-470/21) enge Grenzen für eine Vorratsdatenspeicherung gesetzt.
  • Nach Auffassung von eco ermöglicht der Entwurf durch Korrelation mit weiteren Verkehrs- und Nutzungsdaten faktisch umfassende Nutzungsprofile.
  • Zudem hat eine Untersuchung des Bundeskriminalamts gezeigt, dass Verkehrsdaten in der Praxis nur wenige Wochen nach ihrer Entstehung für Ermittlungen relevant sind.
  • eco hat zu dem Gesetzentwurf eine Stellungnahme veröffentlicht, die die rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Auswirkungen detailliert darlegt.

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Gcore schließt sich der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen an https://www.eco.de/news/gcore-schliesst-sich-der-allianz-zur-staerkung-digitaler-infrastrukturen-an/ Fri, 30 Jan 2026 10:55:49 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_news&p=270050 Gcore betreibt seine eigene globale IT-Infrastruktur auf sechs Kontinenten und ist jüngstes Mitglied der unter dem Dach von eco gegründeten Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen. Im Interview adressiert Elena Simon, Geschäftsführerin Gcore DACH, die zentralen Herausforderungen sowie wesentlichen Vorteile des Digitalstandorts Deutschland. Digitale Infrastrukturen sind ein wichtiger Pfeiler für die digitale Souveränität in Deutschland und Europa. […]

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Gcore betreibt seine eigene globale IT-Infrastruktur auf sechs Kontinenten und ist jüngstes Mitglied der unter dem Dach von eco gegründeten Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen. Im Interview adressiert Elena Simon, Geschäftsführerin Gcore DACH, die zentralen Herausforderungen sowie wesentlichen Vorteile des Digitalstandorts Deutschland.

Digitale Infrastrukturen sind ein wichtiger Pfeiler für die digitale Souveränität in Deutschland und Europa. Im Interview adressiert Elena Simon, Geschäftsführerin von Gcore, die zentralen Herausforderungen sowie wesentliche Vorteile des Digitalstandorts Deutschland. Gcore ist seit über 10 Jahren Teil des globalen IT-Infrastruktur-Markts und jüngstes Mitglied der unter dem Dach von eco gegründeten Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen.

  • Welche Vorteile, aber auch Herausforderungen sehen Sie für den Digitalstandort Deutschland in Bezug auf die digitale Infrastruktur?

Deutschland hat klare Vorteile als Digitalstandort, gleichzeitig muss sich dieser Standort aber auch mehreren Herausforderungen stellen. Einerseits verfügt Deutschland über das Fachwissen und die Nachfrage: Viele der spannendsten Projekte im Bereich KI und Cloud stammen direkt aus der Industrie, wo diese Technologien spürbare Vorteile mit sich bringen. Zudem sind die Anforderungen an Datenschutz, Transparenz und Compliance besonders hoch – und genau das kann langfristig ein Standortvorteil sein, wenn die passende Infrastruktur vorhanden ist. Mit dieser Infrastruktur werden Vorgaben effizient umgesetzt und es wird nicht nur Regulierung, sondern auch Steuerbarkeit ermöglicht.

Andererseits erschweren zeitaufwändige Genehmigungsverfahren die Skalierung und die Planung von Investitionen. Und auch wenn Deutschland und Europa völlig zurecht auf Datenschutz und Compliance setzen, ist entscheidend, dass diese Vorgaben in die Praxis umgesetzt werden können, ohne dass sie Innovation ausbremsen.

  • Gcore wurde 2014 in Luxemburg gegründet und betreibt inzwischen seine eigene globale IT-Infrastruktur auf sechs Kontinenten. Was können Deutschland (und Europa) von anderen Ländern (oder Kontinenten) lernen? Was sollte hierzulande Ihrer Meinung nach an oberster Stelle der politischen Agenda stehen?

In vielen Bereichen können europäische Anbieter eigenständige Alternativen auf Weltklasseniveau aufbauen. Gcore beispielsweise ist eine souveräne Alternative zu den Hyperscalern – das Unternehmen ist DSGVO-konform und bietet sichere KI-Infrastruktur und Services, die Kunden volle Kontrolle über ihre Daten geben. Gleichzeitig hat sich aber auch gezeigt, dass es Europa vor allem an konsequenter Investitionsbereitschaft fehlt. Der Vergleich mit den USA und China macht deutlich, wie entscheidend finanzielle Mittel für Skalierung und Geschwindigkeit sind, damit europäische Unternehmen zu den US-Hyperscalern aufschließen können. Deshalb sollte in Deutschland und Europa an oberster Stelle der politischen Agenda stehen, diese technologischen

Ansätze gezielt zu fördern – und die Voraussetzungen zu schaffen, damit digitale Infrastruktur in der benötigten Qualität und Geschwindigkeit aufgebaut werden kann.

  • Gcore ist jüngstes Mitglied der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen. Warum haben Sie sich der Initiative angeschlossen und worauf freuen Sie sich im Austausch mit den anderen Mitgliedern?

Wir haben uns der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen angeschlossen, weil wir bei Gcore fest an das Label „Made in Europe“ glauben und Deutschland als Digitalstandort weiter ausbauen wollen. Wir sind davon überzeugt, dass die Stärkung digitaler Infrastrukturen nur dann erfolgreich wird, wenn Regulierung, Marktteilnehmer und Investitionsentscheidungen konsequent in dieselbe Richtung wirken. Wir freuen uns im Austausch mit den anderen Mitgliedern besonders darauf, gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Relevanz digitaler Infrastrukturen in Deutschland noch stärker sichtbar wird und dadurch konkrete Maßnahmen in die Wege geleitet werden.

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Netzwerkresilienz als Schlüssel moderner Infrastrukturen https://www.eco.de/news/netzwerkresilienz-als-schluessel-moderner-infrastrukturen/ Thu, 29 Jan 2026 11:38:55 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_news&p=270017 Resiliente Netzwerke sind eine zentrale Voraussetzung für den Betrieb moderner Rechenzentren und Telekommunikationsinfrastrukturen. Steigende Anforderungen durch KI-Anwendungen, wachsende Datenströme und neue Sicherheitsbedrohungen rücken dabei zunehmend Architektur und Betrieb der Netze in den Fokus. Matthias Hahn, Account Management/Network Infrastrukture bei NOKIA, berichtet im eco Interview über aktuelle Herausforderungen für Datacenter und Telko Netze, technologische Entwicklungen jenseits […]

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Resiliente Netzwerke sind eine zentrale Voraussetzung für den Betrieb moderner Rechenzentren und Telekommunikationsinfrastrukturen. Steigende Anforderungen durch KI-Anwendungen, wachsende Datenströme und neue Sicherheitsbedrohungen rücken dabei zunehmend Architektur und Betrieb der Netze in den Fokus.

Matthias Hahn, Account Management/Network Infrastrukture bei NOKIA, berichtet im eco Interview über aktuelle Herausforderungen für Datacenter und Telko Netze, technologische Entwicklungen jenseits reiner Bandbreite und die Bedeutung quantensicherer Verschlüsselung für die langfristige Netzplanung. Bei den fiberdays 26 am 25. und 26. März 2026 in der Messe Frankfurt wird er in einem passenden Panel auf der eco Datacenter Plaza sprechen.

Resilienz wird oft technisch definiert. Wenn Sie auf Rechenzentren und Telko-Netze blicken: Wo liegen aus Ihrer Sicht heute die größten systemischen Schwachstellen, also weniger in der Hardware, sondern im Design oder Betrieb der Netze?

Wenn Hard- und Software aus zuverlässigen Quellen stammen, dann liegen die Schwachstellen tatsächlich eher im Design und Betrieb der Netze. Redundante Einführungen zum und im RZ sowie disjunkte Wegeführung im Weitverkehrsnetz außerhalb des RZ sind essentiell. Eine Verschlüsselung der Daten auf dem Weg zwischen den RZ und zum Kunden, sowie Schutz gegen DDoS Attacken sind heute Standard, bzw. sollten es sein.

AI-Workloads verändern aktuell die Anforderungen an Netzwerke deutlich. Welche neuen Belastungen sehen Sie konkret für Datacenter-Backbones? Und wo stoßen klassische Architekturprinzipien dabei an ihre Grenzen?

Aktuell werden AI-Workloads auf sehr kleinem Raum verarbeitet. Normalerweise innerhalb eine GPU Clusters z.B. innerhalb eines Racks. Werden die Workloads im Scale-Out auf mehrere Racks in z.B. einem DC-Abschnitt verteilt, hat das schon große Auswirkung auf das Design des AI-Backends. Noch drastischer wird es werden, wenn beim Scale-Across die Workloads über mehrere Abschnitte oder sogar verschiedene RZ-Standort verteilt werden. Hier entwickelt die Industrie derzeit die passende Netzwerktechnik. So wird zum Beispiel der benötigte neue Ultra-Ethernet Standard von vielen großen Firmen im Netzwerkbereich gemeinsam vorangetrieben. Zudem kommen im AI-Backend öfter Rail-Ansätze mit z.T- erheblichen Vorteilen gegenüber Leaf-Spine-Architekturen zur Anwendung. Die Herausforderung hierbei besteht oft darin, diese Ansätze in einen homogenen operativen Betrieb für das gesamte RZ zu überführen.

WDM- und IP-Netze gelten als ausgereifte Technologien. In welchen Bereichen erleben Sie derzeit dennoch die größten Innovationssprünge? Und was davon ist für die Resilienz von Netzen wirklich relevant, jenseits reiner Bandbreitensteigerungen?

Natürlich sind die Bandbreitensteigerungen essentiell. Es überrascht immer wieder in welch kurzer Zeit Bandbreiten, die bei der Einführung überdimensioniert erschienen, tatsächlich benötigt werden. Durch die anstehende Verbreitung von kommerziell nutzbaren Quantencomputern ist auch eine praktikabel einsetzbare Verschlüsselung für die „Post-Quantum-Ära“ wichtig.

Der Betrieb der Netze wird immer komplexer. Häufige SW Updates, Integration neuer Systeme mit dem Bestand, schnelle RZ-Ausbauten in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit. Leider trifft die steigende Komplexität auf einen Mangel an ausgebildeten Netzwerktechnikern. Daher sehe ich den größten Innovationsbedarf bei der Automatisierung der Netze. Seit Jahren wird über Automatisierung geredet, ohne das Wesentliches passiert wäre. Jetzt scheinen wir an einem Punkt zu sein, an dem erkannt wird, dass es ohne echte Automatisierung in Zukunft nicht mehr möglich sein wird, die komplexen Netzwerkinfrastrukturen sicher und fehlerfrei zu betreiben. Planung mit einem digitalen Zwilling, permanente Ist-Soll-Vergleiche und ausgreifen Rollback-Szenarios werden in wenigen Jahren Standard sein, um Netze wirtschaftlich und sicher betreiben zu können. Die steigende Komplexität sehen wir bei Nokia und unseren Partnern auch anhand der häufiger werdenden Anfragen nach Design- und Architekturworkshops.

Sicherheit und Resilienz werden häufig getrennt betrachtet. Wie verändert die Diskussion um quantensichere Verschlüsselung den Blick auf die langfristige Netzplanung, insbesondere für Betreiber kritischer Infrastrukturen?

Betreiber kritischer Infrastruktur werden schon heute permanent attackiert und müssen sich gegen DDoS-Angriffe oder Social-Engineering effektiv schützen. Eine quantensichere Verschlüsselung ist ein wichtiger Baustein der Netzplanung, um das direkte Abgreifen der Daten auf dem Übertragungsweg, z.B. durch LWL-Koppler zu unterbinden. Je mehr Schutzbedürfnis ein Unternehmen hat, umso mehr Netzwerk-Layer wird es mit Verschlüsselung versehen. Technisch ist das auf optischer und IP-Ebene bereits heute realisierbar.

Im Panel geht es um Lösungen für die RZ- und Telko-Branche. Wenn Sie drei Leitfragen nennen müssten, die sich Entscheider:innen heute stellen sollten, um ihre Netzwerke zukunftsfähig und belastbar aufzustellen, welche wären das?

Meines Erachtens sind folgende drei Fragen besonders zentral:

1. Ist ihr Netzbetrieb ausreichen automatisiert, flexibel und skalierbar und kann künftigen Anforderungen gerecht werden? Sind menschliche Eingabefehler z.B. durch nicht automatisierte Arbeiten direkt am CLI der Netzelemente ausgeschlossen?

2. Wissen Sie wirklich, welchen Weg Ihre Daten nehmen und ist dieser Weg nachvollziehbar?

3. Ist Ihr Netzdesign auf die sich immer schneller ändernden Anforderung an neue Standorte und sich verschiebende Workloads vorbereitet?

Wer diese Fragen positiv beantworten kann, schafft die Grundlage für ein Netzwerk, das nicht nur den aktuellen Betrieb absichert, sondern auch langfristig Geschäftsanforderungen berücksichtigt.

Mehr Informationen zur eco Datacenter Plaza bei den fiberdays 26:

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Resilienz braucht Klarheit: KRITIS-Dachgesetz jetzt konsequent umsetzen https://www.eco.de/presse/resilienz-braucht-klarheit-kritis-dachgesetz-jetzt-konsequent-umsetzen/ Wed, 28 Jan 2026 17:09:22 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_presse&p=269990 Zur Verabschiedung des KRITIS-Dachgesetzes im Deutschen Bundestag erklärt Ulrich Plate, Leiter der Kompetenzgruppe KRITIS bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.:  „Wir begrüßen ausdrücklich, dass mit dem KRITIS-Dachgesetz nun erstmals ein bundesweit einheitlicher Rahmen für den Schutz kritischer Infrastrukturen geschaffen und zugleich die europäische CER-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt wird. Nach einem langen Gesetzgebungsprozess ist das ein wichtiger und notwendiger Schritt, […]

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Zur Verabschiedung des KRITIS-Dachgesetzes im Deutschen Bundestag erklärt Ulrich Plate, Leiter der Kompetenzgruppe KRITIS bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.: 

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass mit dem KRITIS-Dachgesetz nun erstmals ein bundesweit einheitlicher Rahmen für den Schutz kritischer Infrastrukturen geschaffen und zugleich die europäische CER-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt wird. Nach einem langen Gesetzgebungsprozess ist das ein wichtiger und notwendiger Schritt, um die Resilienz zentraler Versorgungsstrukturen in Deutschland zu stärken. Für die Internetwirtschaft sind stabile Stromversorgung, funktionierende Netze und verlässliche Rahmenbedingungen essenziell. Das Gesetz setzt hier grundsätzlich an der richtigen Stelle an.

Entscheidend wird sein, wie praxistauglich die Umsetzung gelingt und wie kohärent sich die neuen Anforderungen in den bestehenden Regulierungsrahmen einfügen. Insbesondere müssen Doppelregulierungen und parallele Pflichten im Zusammenspiel mit bestehenden IT- und Cybersicherheitsanforderungen etwa im Kontext von NIS2 vermieden werden. Resilienz entsteht durch klare Zuständigkeiten, abgestimmte Verfahren und nachvollziehbare Anforderungen.

Von zentraler Bedeutung sind zudem die noch ausstehenden Rechtsverordnungen zu kritischen Dienstleistungen, Anlagen und Schwellenwerten. Solange diese Konkretisierungen fehlen, bleibt für viele Unternehmen unklar, ob und in welchem Umfang sie betroffen sind. Ohne diese Klarheit fehlt die notwendige Planungs- und Investitionssicherheit, um Resilienzmaßnahmen zielgerichtet und wirtschaftlich tragfähig umzusetzen.

Wichtig ist, den Schutz unserer kritischen Infrastrukturen und Anlagen zügig umzusetzen. Ereignisse wie der Stromausfall in Berlin zeigen, dass Bedrohungen real sind. Wenn Transparenz, Harmonisierung und eine enge Einbindung der betroffenen Branchen gewährleistet werden, kann das Gesetz einen wirksamen Beitrag zur Stärkung der Resilienz kritischer Infrastrukturen in Deutschland leisten.“

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eco Umfrage zeigt: Datenschutz, nein danke! Rund 90 Prozent der Deutschen kapitulieren vor langen und komplizierten Datenschutzerklärungen https://www.eco.de/presse/eco-umfrage-zeigt-datenschutz-nein-danke-rund-90-prozent-der-deutschen-kapitulieren-vor-langen-und-komplizierten-datenschutzerklaerungen/ Tue, 27 Jan 2026 12:12:11 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_presse&p=269848 Eine von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.  beauftragte YouGov-Umfrage zum Europäischen Datenschutztag zeigt: Nur eine Minderheit liest Datenschutzinformationen vollständig. eco fordert mehr Transparenz, Verständlichkeit und Nutzerorientierung Fast 90 Prozent überfliegen Datenschutzerklärungen oder ignorieren sie komplett Nur 8 Prozent der Deutschen lesen Datenschutzerklärungen vollständig Ein Drittel informiert sich gar nicht aktiv über Datenschutz Eine große […]

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Eine von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.  beauftragte YouGov-Umfrage zum Europäischen Datenschutztag zeigt: Nur eine Minderheit liest Datenschutzinformationen vollständig. eco fordert mehr Transparenz, Verständlichkeit und Nutzerorientierung

  • Fast 90 Prozent überfliegen Datenschutzerklärungen oder ignorieren sie komplett
  • Nur 8 Prozent der Deutschen lesen Datenschutzerklärungen vollständig
  • Ein Drittel informiert sich gar nicht aktiv über Datenschutz

Eine große Mehrheit der Deutschen fühlt sich von heutigen Datenschutzerklärungen überfordert und liest sie nur oberflächlich. Das zeigt eine aktuelle repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. anlässlich des Europäischen Datenschutztags am 28.01.2026.

Demnach lesen lediglich 8 Prozent der Befragten Datenschutzerklärungen in der Regel vollständig. 46 Prozent lesen die Informationen nur teilweise, weitere 43 Prozent geben an, sie normalerweise gar nicht zu lesen. Damit verfehlen Datenschutzerklärungen ihr eigentliches Ziel: Nutzerinnen und Nutzer verständlich darüber zu informieren, was mit ihren Daten geschieht.

„Datenschutz darf kein Pflichttext sein, den niemand versteht. Wenn fast alle wegklicken, läuft etwas grundlegend falsch”, sagt Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. „Transparenz entsteht nicht durch Länge, sondern durch Verständlichkeit.“

Zu lang, zu kompliziert, alternativlos

Auf die Frage, warum Datenschutzerklärungen nicht vollständig gelesen werden, nennen 66 Prozent der Befragten deren übermäßige Länge als Hauptgrund. 55 Prozent gehen davon aus, ohnehin zustimmen zu müssen, wenn sie einen digitalen Dienst nutzen wollen. Für 34 Prozent sind die Inhalte zu kompliziert oder schwer verständlich.
Weitere Gründe: fehlende Zeit im Alltag (26 Prozent) oder ein grundsätzliches Vertrauen in die Anbieter (12 Prozent).

„Die Umfrage zeigt, dass Datenschutz häufig als notwendiges Übel wahrgenommen, nicht als echter Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer“, so Süme weiter. „Das ist ein Warnsignal für Politik, Wirtschaft und Plattformbetreiber gleichermaßen. Menschen müssen verstehen, dass Datenschutz keine Bürde ist, sondern ein unverzichtbarer Schutzschild der Persönlichkeitsrechte.“

Ein Drittel informiert sich gar nicht über Datenschutz

Besonders alarmierend: 33 Prozent der Befragten informieren sich nach eigenen Angaben gar nicht aktiv über Datenschutzthemen. Wenn Informationen gesucht werden, dann vor allem direkt bei den Unternehmen selbst (26 Prozent) oder bei unabhängigen Einrichtungen wie Verbraucherorganisationen (17 Prozent). Öffentliche Stellen wie Datenschutzbehörden erreichen nur 14 Prozent der Befragten, soziale Medien lediglich 8 Prozent.

„Datenschutz findet im Bewusstsein der Menschen kaum statt, obwohl er sie betrifft und sie ihn einfordern“, erklärt Süme. „Das zeigt, wie dringend wir, niedrigschwellige Formen der Aufklärung brauchen.“

eco: Datenschutz muss alltagstauglich werden

Zum Europäischen Datenschutztag fordert eco einen Perspektivwechsel: hin zu klaren, nutzerzentrierten Informationen und technischen Datenschutzlösungen.

 

Über die Umfrage

Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 23. und 26.01.2026 insgesamt 2.234 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region, Wohnumfeld, Wahlverhalten und politisches Interesse quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.

Alle Umfrageergebnisse können hier heruntergeladen werden.

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Vom Datenaustausch zum Mobilitätsökosystem: Die neue Leitung der KG Mobility im Gespräch https://www.eco.de/news/vom-datenaustausch-zum-mobilitaetsoekosystem-die-neue-leitung-der-kg-mobility-im-gespraech/ Mon, 26 Jan 2026 11:38:04 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_news&p=269746 Seit Januar steht die Kompetenzgruppe Mobility von eco unter neuer Leitung. Mit zwei ausgewiesenen Expertinnen aus unterschiedlichen, aber komplementären Bereichen der digitalen Mobilität gewinnt die Gruppe neue Perspektiven: eine internationale Plattform-Sicht bietet Paula Böcken, Senior Public Associate bei Uber, und tiefgehende Erfahrung in puncto Datenökosysteme bringt Dr. Judith Puttkammer, Director Business Development beim Mobility Data […]

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Seit Januar steht die Kompetenzgruppe Mobility von eco unter neuer Leitung. Mit zwei ausgewiesenen Expertinnen aus unterschiedlichen, aber komplementären Bereichen der digitalen Mobilität gewinnt die Gruppe neue Perspektiven: eine internationale Plattform-Sicht bietet Paula Böcken, Senior Public Associate bei Uber, und tiefgehende Erfahrung in puncto Datenökosysteme bringt Dr. Judith Puttkammer, Director Business Development beim Mobility Data Space, mit.

Im Doppelinterview sprechen beide Leiterinnen über die Rolle von Mobilitätsdaten für die Verkehrswende, über regulatorische und kulturelle Hürden sowie über die Frage, wie Kooperationen zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft künftig wirksamer gestaltet werden können. Gleichzeitig geben sie einen Ausblick auf die strategischen Schwerpunkte der Kompetenzgruppe Mobility und ihre persönlichen Ziele für das erste Jahr.

Vom Datenaustausch zum Mobilitätsökosystem: Die neue Leitung der KG Mobility im Gespräch

Im Gespräch mit Dr. Judith Puttkammer, Director Business Development bei Mobility Data Space

Mobilitätsdaten gelten als Schlüssel für die Verkehrswende. Wo sehen Sie aktuell den größten Hebel, den datenbasierte Kooperationen in Deutschland noch nicht ausreichend nutzen?

Für nachhaltige Mobilitätslösungen in Deutschland und der EU liegen die Herausforderungen insbesondere darin, eine Kultur des Datenteilens zu schaffen, von der Unternehmen, Forschung sowie Bürgerinnen und Bürger profitieren. Dazu müssen wir insbesondere rechtliche und organisatorische Unsicherheiten rund um den Datenhandel abbauen.

Der Mobility Data Space bringt sehr unterschiedliche Akteure an einen Tisch. Welche Erfolgsfaktoren braucht es aus Ihrer Sicht, damit aus Datenteilung tatsächlich neue Geschäftsmodelle entstehen?

Entscheidend ist, dass Business Cases zwischen verschiedenen Partnern von Beginn an skalierbar auf- und umgesetzt werden. Der vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) geförderte Mobility Data Space (MDS) trägt auf verschiedenen Wegen zur Skalierfähigkeit von Business Cases bei – beispielsweise, indem unter neutraler und kartellrechtskonformer Moderation des MDS Standardisierungen zwischen mehreren Datengebern und Datennehmern für Business Cases abgestimmt werden. Ebenso basiert das Datenteilen im MDS auf einer standardisierten Schnittstelle (Connector), über die ein Unternehmen mit einer Vielzahl von weiteren Unternehmen Daten sicher und vertrauenswürdig teilen kann (Potenziale für Kostenreduktion im Bereich Schnittstellenmanagement).

Interoperabilität und Vertrauen sind zentrale Themen bei Datenräumen. Wo erleben Sie in der Praxis noch die größten Hürden, sowohl technisch, rechtlich als auch kulturell?

Im Allgemeinen herrscht noch große Unsicherheit im Markt: Darf ich meine Daten überhaupt monetarisieren? Wie stark müssen die Daten anonymisiert sein? Was sind meine Daten wert?

Darüber hinaus liegt eine große technische Herausforderung darin begründet, dass Unternehmen ihre Datenprodukte vornehmlich über ihre eigenen Plattformen und Shopsysteme abwickeln wollen. Dies sind in vielen Fällen Insellösungen, die nicht interoperabel weiterentwickelt werden können.

Die eco Kompetenzgruppe Mobility lebt vom Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Welche Impulse möchten Sie dort gezielt einbringen?

Als Expertin im Bereich Data Ecosystems möchte ich die Arbeit der KG Mobility insbesondere mit neuen Impulsen rund um die Frage bereichern, wie wir es schaffen, dass der Mobilitätssektor möglichst schnell und nachhaltig von der sich rasant entwickelnden Datenökonomie profitiert.

Ein Blick nach vorn: Wie wird sich der Umgang mit Mobilitätsdaten in den nächsten fünf Jahren verändern? Und was bedeutet das für Unternehmen in der Branche?

In den nächsten Jahren wird der unternehmensübergreifende Handel von Mobilitätsdaten stark zunehmen. Dies wird zum einen für Unternehmen neue Einkommens- und Businesspotenziale ermöglichen und zum anderen werden dadurch neue datenbasierte Produkte und Services entstehen, die die Mobilität von morgen benutzerfreundlicher, verkehrssicherer und nachhaltiger machen.

Vom Datenaustausch zum Mobilitätsökosystem: Die neue Leitung der KG Mobility im Gespräch 1

Im Gespräch mit Paula Böcken, Senior Public Policy Associate bei Uber

Plattformbasierte Mobilitätsangebote verändern urbane Verkehrssysteme weltweit. Welche Lehren aus internationalen Märkten sind für Deutschland besonders relevant?

Ubers internationale Erfahrung zeigt klar: Digitale Mobilitätsplattformen entfalten ihr volles Potenzial dann, wenn man ihnen den nötigen Raum gibt und sie als Teil des Verkehrssystems versteht, um die Mobilität insgesamt zu verbessern.

International sehen wir in vielen Märkten, dass flexible, app-basierte Mobilitätsdienste dazu beitragen können, private Pkw-Nutzung zu reduzieren. Insbesondere da, wo der ÖPNV gut ausgebaut ist und app-basierte Dienste komplementär, z.B. im Bereich erste- und letzte Meile, Mobilitätslücken schließen können. Dieses Zusammenspiel kann auch in Deutschland sehr gut funktionieren. Voraussetzung dafür ist allerdings eine innovationsfreundliche, technologieoffene Regulierung für private Mobilitätsangebote.

Regulatorische Rahmenbedingungen sind ein Dauerbrenner in der Mobilität. Wo sehen Sie aktuell den größten Bedarf für eine Modernisierung der Regulierung?

Der größte Modernisierungsbedarf besteht dort, wo analoge Regelwerke auf digitale Geschäftsmodelle treffen. Viele Vorschriften im Bereich der Personenbeförderung in Deutschland stammen aus einer vor-digitalen Zeit, in der Mobilität lokal, linear und kaum datengetrieben organisiert war.

Heute ermöglichen Plattformen eine deutlich effizientere Fahrzeugauslastung und eine bessere Steuerung von Verkehrsflüssen. Regulierung sollte diese Potenziale unterstützen und nicht ausbremsen. Ein gutes Beispiel dafür ist aus meiner Sicht die im Personenbeförderungsgesetz verankerte Rückkehrpflicht für Mietwagen.

Aus Nutzerperspektive zählen Verlässlichkeit, Preis und Komfort. Wie können digitale Mobilitätsdienste aus Ihrer Sicht noch besser zur Akzeptanz nachhaltiger Mobilität beitragen?

Nachhaltige Mobilität wird dann akzeptiert, wenn sie im Alltag einfach funktioniert. Digitale Mobilitätsdienste können hier einen entscheidenden Beitrag leisten, indem sie verschiedene Verkehrsmittel intelligent verknüpfen, kostengünstige und transparente Preise bieten und eine hohe Verfügbarkeit sicherstellen. Wenn Nutzerinnen und Nutzer erleben, dass sie flexibel, planbar und komfortabel von A nach B kommen – auch ohne eigenes Auto – steigt die Bereitschaft, nachhaltige Alternativen dauerhaft zu nutzen.

Die Kompetenzgruppe Mobility bietet Raum für offenen Dialog. Welche Themen möchten Sie dort bewusst auch kontrovers diskutieren?

Ich halte es für sehr wichtig, Zukunftsthemen offen und differenziert zu diskutieren. Dazu zählt für mich insbesondere das autonome Fahren und die Frage, welche Rolle Deutschland im internationalen Vergleich einnehmen möchte. Andere Märkte zeigen bereits heute, welches Potenzial automatisierte Mobilitätsangebote für Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit haben können. Gleichzeitig stehen wir in Deutschland vor der Herausforderung, technologische Innovation, passende regulatorische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Akzeptanz zusammenzudenken. Die Kompetenzgruppe soll genau dafür Raum bieten: unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und Orientierung für die weitere Entwicklung zu geben.

Persönlich gefragt: Was reizt Sie an der neuen Rolle als Leiterin der Kompetenzgruppe? Und welches Ziel haben Sie sich für das erste Jahr gesetzt?

Mich reizt besonders die Möglichkeit, Akteure aus sehr unterschiedlichen Bereichen an einen Tisch zu bringen. Mobilität betrifft uns alle und lässt sich nur gemeinsam weiterentwickeln. Mein Ziel für das erste Jahr ist, die Kompetenzgruppe weiter als konstruktive, fachlich fundierte und gut vernetzte Stimme für digitale Mobilität zu etablieren.

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Alexander Rabe zum Entwurf der Nationalen Rechenzentrumsstrategie https://www.eco.de/presse/alexander-rabe-zum-entwurf-der-nationalen-rechenzentrumsstrategie/ Fri, 23 Jan 2026 16:42:46 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_presse&p=269716 Zum Entwuf der Nationalen Rechenzentrumsstrategie sagt Alexander Rabe, Geschäftsführer von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. im Namen der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen:  „Wir begrüßen ausdrücklich, dass das BMDS zentrale Kritikpunkte und Forderungen der Branche aufgegriffen hat und in der vorliegenden und noch inoffiziellen Version einer RZ-Strategie adressiert. In dem Entwurf der Rechenzentrumsstrategie von Januar 2026 finden sich viele Ansätze wieder, für die sich die Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen […]

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Zum Entwuf der Nationalen Rechenzentrumsstrategie sagt Alexander Rabe, Geschäftsführer von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. im Namen der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen: 

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass das BMDS zentrale Kritikpunkte und Forderungen der Branche aufgegriffen hat und in der vorliegenden und noch inoffiziellen Version einer RZ-Strategie adressiert. In dem Entwurf der Rechenzentrumsstrategie von Januar 2026 finden sich viele Ansätze wieder, für die sich die Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen eingesetzt hat, wie die Überarbeitung der Netzanschlussvergabe, die Ermöglichung der kostenfreien Abgabe von Abwärme und eine Überarbeitung des EnEfG. Neben der engeren Einbindung von Rechenzentren in das Energiesystem und der Ertüchtigung von Rechenzentrums – Kapazitäten für KI und Forschung, sollte verstärkt ein Fokus auf der Stärkung des gesamten Ökosystems digitaler Infrastrukturen liegen, hierzu gehören auch die Internetaustauschnoten wie etwa den DE-CIX.

Viele der gelisteten Maßnahmen spiegeln lediglich die Ankündigungen des KoaV wider, entscheidend wird nun die konkrete Umsetzung. Beim überarbeiteten Vergabeverfahren für Netzanschlüsse auf Übertragungsebene sollte ein klarer „first ready, first serve“-Ansatz im Vordergrund stehen, damit realisierungsreife Projekte tatsächlich schneller ans Netz kommen. Gleiches gilt für die geplanten Vorzugsflächen für Rechenzentren, die nur im engen Zusammenspiel mit Kommunen, Ländern und Netzbetreibern funktionieren können.

Auch bei den Strompreisen zeigt die Strategie zwar die richtige Richtung auf, es fehlen jedoch konkrete Maßnahmen und ein verlässlicher Zeitrahmen, um international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu schaffen.

Wichtig ist aus Sicht der Branche zudem, dass die Strategie eine stabile Investitionsgrundlage schafft und nationale Alleingänge vermeidet. Gerade im Kontext des Energieeffizienzgesetzes braucht es ein klares Zielbild. Die angekündigte „pragmatischere Ausgestaltung“ von Effizienzanforderungen – etwa beim PUE – ist grundsätzlich zu begrüßen, bleibt bislang jedoch noch unkonkret. Entscheidend wird sein, diese Punkte zeitnah praxisnah und EU-kompatibel auszugestalten, damit Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und europäische digitale Souveränität gemeinsam gestärkt werden.”

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NIS2: Jetzt handeln – Praxisnahe Lösung für Artikel 28 erfolgreich etabliert https://www.eco.de/news/nis2-jetzt-handeln-praxisnahe-loesung-fuer-artikel-28-erfolgreich-etabliert/ Fri, 23 Jan 2026 15:47:29 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_news&p=269794 Das deutsche Umsetzungsgesetz zur NIS2-Richtlinie ist am 6. Dezember 2025 in Kraft getreten. Für Registries, Registrare, Reseller sowie Anbieter von Privacy- und Proxy-Diensten stellt insbesondere Artikel 28 eine zentrale Herausforderung dar. Mit der fortschreitenden Umsetzung in den EU-Mitgliedstaaten steigt der Handlungsdruck für alle Beteiligten. Artikel 28 verpflichtet Unternehmen, die Domainnamen-Registrierungsdienste anbieten, zur Zusammenarbeit. Doch wie lässt […]

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Das deutsche Umsetzungsgesetz zur NIS2-Richtlinie ist am 6. Dezember 2025 in Kraft getreten. Für Registries, Registrare, Reseller sowie Anbieter von Privacy- und Proxy-Diensten stellt insbesondere Artikel 28 eine zentrale Herausforderung dar. Mit der fortschreitenden Umsetzung in den EU-Mitgliedstaaten steigt der Handlungsdruck für alle Beteiligten.

Artikel 28 verpflichtet Unternehmen, die Domainnamen-Registrierungsdienste anbieten, zur Zusammenarbeit. Doch wie lässt sich diese Kooperation praktisch umsetzen? Die Grundlage bildet das Registry-Registrar Agreement (RRA) der Internet Corporation for Assigned Names & Numbers (ICANN).

Um die Anforderungen der NIS2-Richtlinie effizient in bestehende Vertragsbeziehungen zu integrieren, hat Thomas Rickert, Rechtsanwalt und langjähriger Director Names & Numbers beim eco Verband, eine Vorlage für eine ergänzende Anlage zum RRA entwickelt. Diese ist flexibel an unterschiedliche Geschäftsmodelle anpassbar – unabhängig davon, ob eine Registrierungsstelle das „Minimum Data Set“-Konzept der neuen ICANN-Richtlinie nutzt oder zusätzliche Registrierungsdaten verarbeitet. Neben weiteren Parametern lässt sich auch flexibel festlegen, welche Partei die Überprüfung und Validierung der Registrierungsdaten durchführt.

Erfolgreiche Umsetzung in der Praxis

Die Betreiber der Top-Level-Domains .wien, .koeln, .cologne und .tirol haben ihre RRAs bereits erfolgreich auf Basis dieser Vorlage ergänzt. Ronald Schwärzler, Geschäftsführer der domainworx Service & Management GmbH, erklärt: „Die Vorlage war für uns ein wertvolles Instrument, um mit unseren Registraren die erforderlichen Vereinbarungen gemäß Artikel 28 der NIS2-Richtlinie zu treffen – ohne jeden akkreditierten Registrar einzeln kontaktieren zu müssen. Dieses Vorgehen haben wir dem Regierungsbeirat (GAC) der ICANN beim ICANN84-Meeting in Dublin als Best Practice vorgestellt und dafür sehr positives Feedback erhalten.“

 

Kontakt für weitere Informationen
Interessierte Unternehmen können die Vorlage über den eco Verband anfordern: numbers@eco.de

 

Jetzt für das Webinar dazu am 26.02.2026 anmelden
Alle Informationen zum passenden engilschsprachigen Webinar „NIS2 in the Domain Industry: Act Now – A Practical Solution for Article 28 Implementation“ gibt es hier.

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eco zu den Deutsch-Italienischen Regierungskonsultationen https://www.eco.de/presse/eco-zu-den-deutsch-italienischen-regierungskonsultationen/ Thu, 22 Jan 2026 09:57:22 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_presse&p=269567 Berlin, 22.01.2026 – Anlässlich der deutsch-italienischen Regierungskonsultationen am 23.01.2026 erklärt Oliver Süme, Vorstand von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.:  „Europa steht digitalpolitisch unter erheblichem Handlungsdruck. In Zeiten geopolitischer Spannungen und verschärften globalen Wettbewerbs entscheidet sich jetzt, ob Europa technologisch handlungsfähig und wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleibt. Deutschland und Italien tragen als zentrale Volkswirtschaften der EU eine besondere Verantwortung, diesen Kurs gemeinsam zu prägen […]

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Berlin, 22.01.2026 –

Anlässlich der deutsch-italienischen Regierungskonsultationen am 23.01.2026 erklärt Oliver Süme, Vorstand von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.: 

„Europa steht digitalpolitisch unter erheblichem Handlungsdruck. In Zeiten geopolitischer Spannungen und verschärften globalen Wettbewerbs entscheidet sich jetzt, ob Europa technologisch handlungsfähig und wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleibt.

Deutschland und Italien tragen als zentrale Volkswirtschaften der EU eine besondere Verantwortung, diesen Kurs gemeinsam zu prägen – denn Wettbewerbsfähigkeit, technologische Stärke und digitale Souveränität gibt es nur im europäischen Schulterschluss.

Dafür braucht es einen klaren Kurswechsel: weniger Komplexität, mehr Tempo und mehr Investitionsanreize. Der Digitale Omnibus muss spürbar entlasten, Überschneidungen abbauen und Regulierung kohärent und praxistauglich machen – gerade dort, wo Unternehmen heute durch Bürokratie ausgebremst werden.
Künstliche Intelligenz muss in Europa sicher und verlässlich nutzbar sein – besonders für den Mittelstand. Dafür braucht es klare, einheitliche und innovationsfreundliche Umsetzung statt neuer Unsicherheit.

Digitale Souveränität bedeutet nicht Abschottung, sondern den gezielten Aufbau leistungsfähiger Cloud-, Daten- und KI-Infrastrukturen in Europa. Wenn Deutschland und Italien hier gemeinsam vorangehen, können sie zum digitalen Stabilitätsanker Europas werden.“

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Netzpolitischer Jahresauftakt im eco Podcast https://www.eco.de/news/netzpolitischer-jahresauftakt-im-eco-podcast/ Wed, 21 Jan 2026 15:06:04 +0000 https://www.eco.de/?post_type=eco-tp_news&p=269539 Zum Auftakt des Jahres 2026 richtet „Das Ohr am Netz“ den Blick auf die deutsche Digitalpolitik. Nach Jahren zwischen Regulierung und Ankündigungen steht nun die Frage im Raum, ob es gelingt, digitale Transformation, Staatsmodernisierung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit konsequent umzusetzen.   Gemeinsam mit Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender des eco – Verbands der Internetwirtschaft e.V., diskutieren die Hosts […]

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Digitalstandort 2026: Was muss dieses Jahr in der Netzpolitik passieren?

Zum Auftakt des Jahres 2026 richtet „Das Ohr am Netz“ den Blick auf die deutsche Digitalpolitik. Nach Jahren zwischen Regulierung und Ankündigungen steht nun die Frage im Raum, ob es gelingt, digitale Transformation, Staatsmodernisierung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit konsequent umzusetzen.

Neue Podcastfolge hören:

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Gemeinsam mit Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender des eco – Verbands der Internetwirtschaft e.V., diskutieren die Hosts Sidonie Krug und Sven Oswald den digitalen Status quo Deutschlands, regulatorische Herausforderungen und notwendige politische Prioritäten für Innovation und Infrastruktur.

Mit Ronja Kemmer, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des neu gegründeten CDU-Fachausschusses „Digitaler und moderner Staat“, geht es außerdem um neue politische Strukturen, Resilienz, Datenmanagement und die praktische Umsetzung moderner Staatlichkeit.

Eine kompakte Bestandsaufnahme zum Jahresbeginn und ein Ausblick darauf, was 2026 zu einem echten Fortschrittsjahr machen könnte.

Viel Spaß beim Hören!

 

 

"Das Ohr am Netz" - der eco Podcast

Alle 14 Tage sprechen wir bei "Das Ohr am Netz" mit Mitgliedern unseres Verbandes sowie spannenden Persönlichkeiten der digitalen Welt. Wie bringen wir die Digitalisierung voran? Wie verändern digitale Technologien unseren Alltag? Im Podcast gibt es interessante Insights über neue Technologien, Netzpolitik, IT-Sicherheit und Frauen in der IT-Branche.

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